Ein ereignisreiches und intensives Wettkampfwochenende liegt hinter den Judoka der KGH-Phönix-Albtal. Sowohl beim Bundesoffenen Turnier in Backnang am 14. März 2026 als auch beim Kurpfalz-Pokal in Viernheim am darauffolgenden Tag stellten sich die Nachwuchsathletinnen und -athleten der Konkurrenz.
Den Auftakt bildete am Samstag das traditionsreiche BOT (Bundesoffenes Turnier) in Backnang. Hier ging die KGH-Phönix-Albtal ursprünglich mit zwei Kämpfern an den Start. Aufgrund einer kurzfristigen krankheitsbedingten Absage reduzierte sich das Teilnehmerfeld jedoch auf einen Starter.
Finn Weber vertrat den Verein alleine auf der Matte und zeigte trotz der schwierigen Ausgangslage großen Einsatz und Kampfgeist. Gegen die starke Konkurrenz eines bundesoffenen Turniers konnte er sich an diesem Tag zwar nicht durchsetzen, überzeugte jedoch mit seiner kämpferischen Einstellung und seinem Willen.
Besondere Bedeutung erhielt das Turnier zudem durch die Anwesenheit des deutschen Bundestrainers sowie der Landestrainer der einzelnen Verbände, die vor Ort waren, um die Kämpferinnen und Kämpfer zu beobachten und gezielt nach neuen Talenten zu sichten. Dadurch bot sich den Teilnehmern die Möglichkeit, sich auf hochklassigem Niveau zu präsentieren.
Ohne lange Pause ging es bereits am nächsten Tag weiter zum Kurpfalz-Pokal nach Viernheim. Mit insgesamt 26 Judoka in den Altersklassen U9, U11, U13 und U15 war die KGH-Phönix-Albtal hier deutlich breiter aufgestellt. Bei rund 290 Teilnehmern zeigte das Team eine beeindruckende geschlossene Mannschaftsleistung.
Besonders erfolgreich verlief das Turnier für die Goldmedaillengewinner:
Evgenii Kuznetsov, Jonas Alexander Ott, Finn Weber, Nestor Yermolenko, Viktoria Holdonner und Luca Kohler sicherten sich jeweils den ersten Platz in ihren Gewichtsklassen.
Silber ging an
Alisa Perschka, Julian Erik Stern und Alisa Kabisheva, die sich bis ins Finale vorkämpften und starke Leistungen zeigten.
Bronzemedaillen erkämpften sich
Francesko Pfirrmann, Talea Meder, Luis Klasing, Anton Masek und Felix Alexander Ott.
Fünfte Plätze belegten
Antoneo Pfirrmann, Platon Hryshchenko, Lev Kovalskyi, Amélie Alexandra Ott und Hanna Kratz, die nur knapp an den Medaillenrängen vorbeischrammten.
Auch Lukas Theunissen, Emilian Weis, Jonas Stanze, Mariia Kabisheva und Mariia Kuznetsova zeigten engagierte Kämpfe und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung, auch wenn es diesmal noch nicht für eine Platzierung reichte.
Mit insgesamt 6 Gold-, 3 Silber- und 5 Bronzemedaillen sowie 5 fünften Plätzen erreichte die KGH-Phönix-Albtal ein herausragendes Ergebnis. Besonders bemerkenswert ist dabei der 2. Platz in der Vereinswertung, der die starke Teamleistung eindrucksvoll unterstreicht.
Nach einem anspruchsvollen Wochenende mit zwei aufeinanderfolgenden Turnieren können die Trainerinnen und Trainer sowie der gesamte Verein sehr zufrieden auf die gezeigten Leistungen blicken. Der Einsatz, der Teamgeist und die kontinuierliche Entwicklung der jungen Judoka lassen optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe schauen.










